20.6.2009
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 141/37
Urteil des Gerichts erster Instanz vom 30. April 2009 — Nintendo und Nintendo of Europe/Kommission
(Rechtssache T-13/03) (1)
(Wettbewerb - Vereinbarungen - Markt für Nintendo-Videospielkonsolen und -Spielkassetten - Entscheidung, mit der eine Zuwiderhandlung gegen Art. 81 EG festgestellt wird - Beschränkung von Parallelexporten - Geldbußen - Abschreckende Wirkung - Dauer der Zuwiderhandlung - Erschwerende Umstände - Rolle als Anführer oder Anstifter - Mildernde Umstände - Zusammenarbeit im Verwaltungsverfahren)
2009/C 141/75
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Klägerinnen: Nintendo Co., Ltd (Kyoto, Japan) und Nintendo of Europe GmbH (Großostheim, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: I. Forrester, QC, J. Pheasant, M. Powell und C. Kennedy-Loest, Solicitors, sowie J. Killick, Barrister)
Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: zunächst O. Beynet und A. Whelan, dann X. Lewis und O. Beynet)
Gegenstand
Klage auf Nichtigerklärung oder Herabsetzung der Geldbuße, die gegen die Klägerinnen in Art. 3 erster Gedankenstrich der Entscheidung 2003/675/EG der Kommission vom 30. Oktober 2002 in einem Verfahren nach Artikel 81 [EG] und Artikel 53 EWR-Abkommen (COMP/35.587 — PO Video Games, COMP/35.706 — PO Nintendo Distribution und COMP/36.321 — Omega — Nintendo) (ABl. 2003, L 255, S. 33) festgesetzt wurde
Tenor
1.
Der Betrag der gegen die Nintendo Co., Ltd und die Nintendo of Europe GmbH verhängten Geldbuße wird auf 119,2425 Millionen Euro festgesetzt.
2.
Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
3.
Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 70 vom 22.3.2003.
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