22.11.2008
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 301/30
Urteil des Gerichts erster Instanz vom 8. Oktober 2008 — SGL Carbon/Kommission
(Rechtssache T-68/04) (1)
(Wettbewerb - Kartelle - Markt für elektrotechnische und mechanische Kohlenstoff- und Graphitprodukte - Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen - Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung - Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - Grundsatz der Gleichbehandlung - Obergrenze von 10 % des Umsatzes - Verzugszinsen)
(2008/C 301/46)
Verfahrenssprache: Deutsch
Parteien
Klägerin: SGL Carbon AG (Wiesbaden, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Klusmann und A. von Bonin)
Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtige: F. Castillo de la Torre und W. Mölls im Beistand von Rechtsanwalt H. J. Freund)
Gegenstand
Nichtigerklärung der Entscheidung 2004/420/EG der Kommission vom 3. Dezember 2003 in einem Verfahren nach Art. 81 [EG] und Art. 53 EWR-Abkommen (Sache C.38.359 — Elektrotechnische und mechanische Kohlenstoff- und Graphitprodukte) und, hilfsweise, Herabsetzung der gegen die Klägerin durch diese Entscheidung festgesetzten Geldbuße
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die SGL Carbon AG trägt die Kosten.
(1) ABl. C 106 vom 30.4.2004.
Full & Egal Universal Law Academy