5.7.2008
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 171/7
Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 22. Mai 2008 (Vorabentscheidungsersuchen der Cour de cassation — Frankreich) — Glaxosmithkline, Laboratoires Glaxosmithklinea/Jean-Pierre Rouard
(Rechtssache C-462/06) (1)
(Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Kapitel II Abschnitt 5 - Zuständigkeit für individuelle Arbeitsverträge - Kapitel II Abschnitt 2 - Besondere Zuständigkeiten - Art. 6 Nr. 1 - Mehrere Beklagte)
(2008/C 171/11)
Verfahrenssprache: Französisch
Vorlegendes Gericht
Cour de cassation — Frankreich
Parteien des Ausgangsverfahrens
Klägerinnen: Glaxosmithkline, Laboratoires Glaxosmithkline
Beklagter: Jean-Pierre Rouard
Gegenstand
Vorabentscheidungsersuchen — Cour de Cassation — Auslegung der Art. 6 Nr. 1, 18 Abs. 1 und 19 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (ABl. 2001, L 12, S. 1) — Zuständigkeitsregeln für individuelle Arbeitsverträge — Fall eines gekündigten Arbeitnehmers, der in Drittstaaten für Rechnung zweier Gesellschaften einer Gruppe gearbeitet hat, die ihren Sitz in zwei verschiedenen Mitgliedstaaten haben
Tenor
Die in Art. 6 Nr. 1 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen vorgesehene besondere Zuständigkeitsregel kann nicht auf einen Rechtsstreit angewandt werden, der unter Kapitel II Abschnitt 5 der Verordnung über die Zuständigkeit für individuelle Arbeitsverträge fällt.
(1) ABl. C 326 vom 30.12.2006.
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