Beschluss des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 5. Juli 2007 – Yedaș Tarim ve Otomotiv Sanayi ve Ticaret/Rat und Kommission
(Rechtssache C‑255/06 P)
„Rechtsmittel – Völkerrechtliche Verträge – Abkommen EWG–Türkei – Zollunion zwischen der Europäischen Union und der Türkei – Finanzielle Ausgleichshilfen“
1. Völkerrechtliche Verträge – Verträge der Gemeinschaft – Unmittelbare Wirkung – Voraussetzungen – Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 des Assoziierungsabkommens EWG–Türkei und Präambel des Zusatzprotokolls (Assoziierungsabkommen EWG–Türkei, Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1 und Art. 6; Zusatzprotokoll zum Assoziierungsabkommen EWG–Türkei) (vgl. Randnrn. 36-40)
2. Rechtsmittel – Gründe – Keine Angabe des gerügten Rechtsfehlers – Unzulässigkeit (Art. 225 EG; Verfahrensordnung des Gerichtshofs, Art. 112 § 1 Buchst. c) (vgl. Randnrn. 46, 52, 56-57, 64)
3. Außervertragliche Haftung – Voraussetzungen – Rechtswidrigkeit (Art. 226 EG und Art. 288 Abs. 2 EG) (vgl. Randnr. 48)
4. Außervertragliche Haftung – Voraussetzungen – Kausalzusammenhang (Art. 288 Abs. 2 EG) (vgl. Randnr. 61)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Fünfte Kammer) vom 30. März 2006, Yedaş Tarim ve Otomotiv Sanayi ve Ticaret/Rat und Kommission (T‑367/03), mit dem das Gericht eine Schadensersatzklage als unbegründet abgewiesen hat, die auf Ersatz des Schadens gerichtet war, der der Rechtsmittelführerin dadurch entstanden sein soll, dass die beklagten Gemeinschaftsorgane ihren Pflichten nach den Vorschriften über die Zollunion zwischen der Europäischen Union und der Türkei, insbesondere der Vorschrift über die Zahlung von Finanzhilfen zum Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen der Zollunion auf die türkische Wirtschaft, nicht nachgekommen seien
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Die Yedaş Tarim ve Otomotiv Sanayi ve Ticaret AŞ trägt die Kosten.
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