14.7.2012
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 209/7
Urteil des Gerichts vom 5. Juni 2012 — Imperial Chemical Industries/Kommission
(Rechtssache T-214/06) (1)
(Wettbewerb - Kartelle - Markt für Methacrylate - Entscheidung, mit der eine Zuwiderhandlung gegen Art. 81 EG und Art. 53 des EWR-Abkommens festgestellt wird - Beteiligung an einem Teil der Zuwiderhandlung - Verteidigungsrechte - Geldbußen - Begründungspflicht - Schwere der Zuwiderhandlung - Abschreckungswirkung - Gleichbehandlung - Verhältnismäßigkeit - Grundsatz der ordnungsgemäßen Verwaltung - Zusammenarbeit während des Verwaltungsverfahrens - Angemessene Verfahrensdauer)
2012/C 209/10
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Klägerin: Imperial Chemical Industries Ltd, vormals Imperial Chemical Industries plc (London, Vereinigtes Königreich), (Prozessbevollmächtigte: zunächst D. Anderson, QC, Rechtsanwälte H. Rosenblatt und B. Lebrun sowie W. Turner, S. Berwick und T. Soames, Solicitors, dann Rechtsanwälte R. Wesseling und C. Swaak und schließlich Rechtsanwälte R. Wesseling, C. Swaak und F. ten Have)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: V. Bottka, I. Chatzigiannis und F. Amato, dann durch V. Bottka, I. Chatzigiannis und F. Arbault und schließlich durch V. Bottka und J. Bourke)
Gegenstand
Nichtigerklärung von Art. 2 Buchst. c der Entscheidung K(2006) 2098 endg. der Kommission vom 31. Mai 2006 in einem Verfahren nach Art. 81 EG und Art. 53 EWR-Abkommen (Sache COMP/F/38.645 — Methacrylat), hilfsweise Herabsetzung der aufgrund dieser Bestimmung verhängten Geldbuße
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Imperial Chemical Industries Ltd trägt die Kosten.
(1) ABl. C 237 vom 30.9.2006.
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