7.11.2009
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 267/13
Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 17. September 2009 — Kommission der Europäischen Gemeinschaften/Koninklijke FrieslandCampina NV, vormals Koninklijke Friesland Foods NV, vormals Friesland Coberco Dairy Foods Holding NV
(Rechtssache C-519/07 P) (1)
(Rechtsmittel - Staatliche Beihilfen - Vom Königreich der Niederlande durchgeführte Steuerregelung für internationale Finanzierungstätigkeiten - Entscheidung 2003/515/EG - Unvereinbarkeit mit dem Gemeinsamen Markt - Übergangsbestimmung - Zulässigkeit - Klagebefugnis - Rechtsschutzinteresse - Grundsatz des Vertrauensschutzes - Grundsatz der Gleichbehandlung)
2009/C 267/22
Verfahrenssprache: Niederländisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerin: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: H. van Vliet und S. Noë)
Andere Verfahrensbeteiligte: Koninklijke FrieslandCampina NV, vormals Koninklijke Friesland Foods NV, vormals Friesland Coberco Dairy Foods Holding NV (Prozessbevollmächtigte: E. Pijnacker Hordijk und W. Geursen, advocaten)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Zweite Kammer) vom 12. September 2007, Koninklijke Friesland Foods NV (vormals Friesland Coberco Dairy Foods Holding NV)/Kommission (T-348/03, mit dem das Gericht Art. 2 der Entscheidung 2003/515/EG der Kommission vom 17. Februar 2003 über die Maßnahme, die die Niederlande zugunsten von Unternehmen mit internationalen Finanzierungstätigkeiten durchgeführt haben (ABl. L 180, S. 52), für nichtig erklärt hat, soweit mit diesem Artikel Wirtschaftsteilnehmer, die bereits am 11. Juli 2001 bei der niederländischen Steuerverwaltung einen Antrag auf Anwendung der in Rede stehenden Beihilferegelung gestellt hatten, über den bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden worden war, von der Übergangsregelung ausgeschlossen wurden
Tenor
1.
Das Urteil des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften vom 12. September 2007, Koninklijke Friesland Foods/Kommission (T-348/03), wird aufgehoben.
2.
Die Rechtssache wird an das Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften zurückverwiesen.
3.
Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.
(1) ABl. C 37 vom 9.2.2008.
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