Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofs vom 15. Dezember 2009 – Dow AgroSciences u. a./Kommission
(Rechtssache C‑391/08 P(R))
„Rechtsmittel – Vorläufiger Rechtsschutz – Widerruf der Marktzulassungen für Pflanzenschutzmittel, die Trifluralin enthalten – Zulässigkeit – Dringlichkeit“
1. Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Einstweilige Anordnungen – Voraussetzungen – Dringlichkeit – Schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden – Beweislast (Art. 242 EG und 243 EG) (Randnrn. 40-46)
2. Rechtsmittel – Gründe (Art. 225 EG; Satzung des Gerichtshofs, Art. 58) (Randnrn. 48, 77, 81)
3. Vorläufiger Rechtsschutz – Zulässigkeitsvoraussetzungen – Prima facie bestehende Zulässigkeit der Klage – Summarische Prüfung der Klage durch den für die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes zuständigen Richter – Klage auf Nichtigerklärung einer Entscheidung über die Nichtaufnahme eines Stoffes in Anhang I der Richtlinie 91/414 (Art. 230 EG, 242 EG und 243 EG; Richtlinie 91/414 des Rates; Entscheidung 2007/629 der Kommission) (Randnrn. 54-62)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen den Beschluss des Gerichts erster Instanz (Erste Kammer) vom 18. Juni 2008, Dow AgroSciences u. a./Europäische Kommission (T‑475/07 R), mit dem ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung der Entscheidung 2007/629/EG der Kommission vom 20. September 2007 über die Nichtaufnahme von Trifluralin in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG des Rates und den Widerruf der Zulassungen für Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff (ABl. L 255, S. 42) abgewiesen wurde – Zulässigkeit – Erfordernis der Darlegung von Umständen, die die Eilbedürftigkeit begründen
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Dow AgroSciences Ltd, Dow AgroSciences LLC, Dow AgroSciences SAS, Dow AgroSciences Export SAS, Dow AgroSciences BV, Dow AgroSciences Hungary kft, Dow AgroSciences Italia Srl, Dow AgroSciences Polska sp. zoo, Dow AgroSciences Iberica SA, Dow AgroSciencess.r.o., Dow AgroSciences Danmark A/S, Dow AgroSciences GmbH, Dintec Agroquímica – Produtos Químicos Lda und Finchimica SpA tragen die Kosten.
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