2.4.2011
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 103/4
Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 10. Februar 2011 — Activision Blizzard Germany GmbH (vormals CD-Contact Data GmbH)/Europäische Kommission
(Rechtssache C-260/09 P) (1)
(Rechtsmittel - Art. 81 EG und Art. 53 EWR-Abkommen - Markt für Nintendo-Videospielkonsolen und -Spielkassetten - Beschränkung von Parallelimporten auf diesem Markt - Vereinbarung zwischen dem Hersteller und dem Alleinvertriebshändler - Vertriebsvertrag, der passive Verkäufe zulässt - Nachweis einer Willensübereinstimmung, wenn ein unmittelbarer Urkundenbeweis für die Beschränkung solcher Verkäufe fehlt - Anforderungen an den Nachweis einer vertikalen Vereinbarung)
2011/C 103/05
Verfahrenssprache: Englisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerin: Activision Blizzard Germany GmbH (vormals CD-Contact Data GmbH) (Prozessbevollmächtigte: J. K. de Pree und E. N. M. Raedts, advocaten)
Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: S. Noë und F. Ronkes Agerbeek)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Achte Kammer) vom 30. April 2009, CD-Contact Data GmbH/Kommission der Europäischen Gemeinschaften (T-18/03), mit dem das Gericht die gegen die Rechtsmittelführerin verhängte Geldbuße herabgesetzt und im Übrigen deren Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung 2003/675/EG der Kommission vom 30. Oktober 2002 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag und Artikel 53 EWR-Abkommen (COMP/35.587 — PO Video Games, COMP/35.706 — PO Nintendo Distribution und COMP/36.321 — Omega — Nintendo) abgewiesen hat, die eine Reihe von Vereinbarungen und abgestimmten Verhaltensweisen betraf, mit denen Parallelausfuhren auf dem Markt für Nintendo-Videospielkonsolen und -Spielkassetten für diese Konsolen beschränkt werden sollten
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Die Activision Blizzard Germany GmbH trägt die Kosten.
(1) ABl. C 220 vom 12.9.2009.
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