4.2.2012
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 32/4
Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 8. Dezember 2011 — KME Germany AG, vormals KM Europa Metal AG, KME France SAS, vormals Tréfimétaux SA, KME Italy SpA, vormals Europa Metalli SpA/Europäische Kommission
(Rechtssache C-272/09 P) (1)
(Rechtsmittel - Wettbewerb - Kartelle - Markt für Kupfer-Industrierohre - Geldbußen - Größe des Marktes, Zuwiderhandlungsdauer und Zusammenarbeit, die berücksichtigt werden können - Effektiver gerichtlicher Rechtsschutz)
2012/C 32/06
Verfahrenssprache: Englisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerinnen: KME Germany AG, vormals KM Europa Metal AG, KME France SAS, vormals Tréfimétaux SA, KME Italy SpA, vormals Europa Metalli SpA (Prozessbevollmächtigte: M. Siragusa, avvocato, A. Winckler, avocat, G. Rizza, avvocato, T. Graf, advokat, M. Piergiovanni, avvocato)
Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: E. Gippini Fournier und J. Bourke im Beistand von C. Thomas, Solicitor)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Achte Kammer) vom 6. Mai 2009, KME Germany u. a./Kommission (T-127/04), mit dem das Gericht eine Klage auf Herabsetzung der Geldbuße abgewiesen hat, die gegen die Klägerinnen mit der Entscheidung 2004/421/EG der Kommission vom 16. Dezember 2003 in einem Verfahren nach Art. 81 EG und Art. 53 EWR (Sache COMP/E-1/38.240 — Industrierohre) (ABl. L 125, S. 50) verhängt worden war — Festsetzung von Preisen und Aufteilung von Märkten — Konkrete Auswirkung auf den Markt — Leitlinie für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Die KME Germany AG, die KME France SAS und die KME Italy SpA tragen die Kosten.
(1) ABl. C 220 vom 12.9.2009.
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