28.5.2011
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 160/10
Urteil des Gerichtshofs (Siebte Kammer) vom 7. April 2011 — Europäische Kommission/Irland
(Rechtssache C-431/10) (1)
(Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 2005/85/EG - Asylrecht - Verfahren zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft - Mindestnormen - Keine vollständige Umsetzung innerhalb der vorgeschriebenen Frist)
2011/C 160/09
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Klägerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: M. Condou-Durande und A.-A. Gilly)
Beklagter: Irland (Prozessbevollmächtigter: D. O’Hagan)
Gegenstand
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Nicht fristgerechter Erlass der Vorschriften, die erforderlich sind, um der Richtlinie 2005/85/EG des Rates vom 1. Dezember 2005 über Mindestnormen für Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft (ABl. L 326, S. 13) nachzukommen
Tenor
1.
Irland hat dadurch gegen seine Verpflichtungen aus Art. 43 der Richtlinie 2005/85/EG des Rates vom 1. Dezember 2005 über Mindestnormen für Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft verstoßen, dass es die Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie nachzukommen, nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist erlassen hat.
2.
Irland trägt die Kosten.
(1) ABl. C 301 vom 6.11.2010.
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