22.10.2011
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 311/14
Beschluss des Gerichtshofs vom 9. Juni 2011 — Télévision française 1 SA (TF1)/Europäische Kommission, Métropole télévision (M6), Canal +, Französische Republik, France Télévisions
(Rechtssache C-451/10 P) (1)
(Rechtsmittel - Staatliche Beihilfen - Art. 86 Abs. 2 EG - Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - Beschluss, keine Einwände zu erheben - Nachweis - Wirtschaftlichkeit des Unternehmens)
2011/C 311/20
Verfahrenssprache: Französisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerin: Télévision française 1 SA (TF1) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt J.-P. Hordies)
Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: T. Maxian Rusche und B. Stromsky), Métropole télévision (M6), Canal + (Prozessbevollmächtigter: E. Guillaume, avocat), Französische Republik (Prozessbevollmächtigte: G. de Bergues und J. Gstalter), France Télévisions (Prozessbevollmächtigte: J.-P. Gunther und A. Giraud, avocats)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts (Fünfte Kammer) vom 1. Juli 2010, TF1 und M6/Kommission (verbundene Rechtssachen T-568/08 und T-573/08), mit dem das Gericht die Klage der Rechtsmittelführerin auf Aufhebung der Entscheidung C(2008) 3506 final der Kommission vom 16. Juli 2008 über das Vorhaben der Französischen Republik, der France Télévision SA eine Kapitalzuführung in Höhe von 150 Mio. Euro zu gewähren, abgewiesen hat — Verstoß gegen die Beweislast- und Beweisantrittsregeln — Verstoß gegen Art. 106 Abs. 2 AEUV — Begriff „Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse“ — Keine ernsthaften Schwierigkeiten
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Die Télévision française 1 SA (TF1) trägt die Kosten.
3.
Canal + und die Französische Republik tragen ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 328 vom 4.12.2010.
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