5.5.2012
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 133/11
Beschluss des Gerichtshofs vom 2. Februar 2012 — Elf Aquitaine SA/Europäische Kommission
(Rechtssache C-404/11 P) (1)
(Rechtsmittel - Verordnung (EG) Nr. 1/2003 - Wettbewerb - Kartell - Natriumchloratmarkt - Begriff „Unternehmen“ - Vermutung eines bestimmenden Einflusses - Tragweite dieser Vermutung - Einzelheiten, mit denen diese Vermutung nicht widerlegt werden kann - Individuelle Geldbuße - Unbeschränkte Nachprüfung)
2012/C 133/20
Verfahrenssprache: Französisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerin: Elf Aquitaine SA (Prozessbevollmächtigte: E. Morgan de Rivery und E. Lagathu, avocats)
Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: E. Gippini Fournier und R. Sauer)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts (Zweite Kammer) vom 17. Mai 2011, Elf Aquitaine/Kommission (T-299/08), mit dem das Gericht die Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung C(2008) 2626 final der Kommission vom 11. Juni 2008 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag und Artikel 53 EWR-Abkommen (Sache COMP/38.695 — Natriumchlorat) abgewiesen hat — Wettbewerb — Kartell — Verletzung der Grundsätze der begrenzten Einzelermächtigung und der Verhältnismäßigkeit — Offensichtlich fehlerhafte Auslegung — Verletzung der Verteidigungsrechte sowie der Grundsätze der Billigkeit und der Waffengleichheit — Begründungspflicht — Rechtswidrigkeit der individuellen Geldbuße
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Die Elf Aquitaine SA trägt die Kosten.
(1) ABl. C 298 vom 8.10.2011.
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