5.5.2012
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 133/12
Beschluss des Gerichtshofs vom 7. Februar 2012 — Total SA, Elf Aquitaine SA/Europäische Kommission
(Rechtssache C-421/11 P) (1)
(Rechtsmittel - Verordnung (EG) Nr. 1/2003 - Wettbewerb - Kartell - Markt für Methacrylat - Begriff „Unternehmen“ - Vermutung eines bestimmenden Einflusses - Begründungspflicht - Grundsatz der ordnungsgemäßen Verwaltung - Erstreckung der Rechtskraft - Multiplikator aus Gründen der Abschreckung - Unteilbarkeit der Geldbuße - Befugnis zu unbeschränkter Nachprüfung)
2012/C 133/21
Verfahrenssprache: Französisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerinnen: Total SA, Elf Aquitaine SA (Prozessbevollmächtigte: E.Morgan de Rivery und A. Noël-Baron, avocats)
Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: V. Bottka und B. Gencarelli)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts (Vierte Kammer) vom 7. Juni 2011, Total und Elf Aquitaine/Kommission (T-206/06), mit dem das Gericht die Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung K(2006) 2098 endg. der Kommission vom 31. Mai 2006 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG und Artikel 53 EWR-Abkommen (Sache COMP/F/38.645 — Methacrylat) abgewiesen hat — Wettbewerb — Kartell — Verletzung der Grundsätze der begrenzten Einzelermächtigung und der Verhältnismäßigkeit — Offensichtlich fehlerhafte Auslegung — Verletzung der Verteidigungsrechte sowie der Grundsätze der Billigkeit und der Waffengleichheit — Begründungspflicht — Verletzung des Grundsatzes der ordnungsgemäßen Verwaltung
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Die Total SA und die Elf Aquitaine SA tragen die Kosten.
(1) ABl. C 340 vom 19.11.2011.
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