16.4.2011
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 120/7
Vorabentscheidungsersuchen des Tribunale Ordinario di Firenze (Italien), eingereicht am 22. Februar 2011 — Strafverfahren gegen Maurizio Giovanardi u. a.
(Rechtssache C-79/11)
2011/C 120/13
Verfahrenssprache: Italienisch
Vorlegendes Gericht
Tribunale Ordinario di Firenze
Beteiligte des Ausgangsverfahrens
Angeklagte: Maurizio Giovanardi, Andrea Lastini, Vito Piglionica, Massimiliano Pempori, Filippo Ricci, Gezim Lakja, Elettrifer Srl, Rete Ferroviaria Italiana SpA
Weitere Beteiligte: Franca Giunti, Laura Marrai, Francesca Marrai, Stefania Marrai, Giovanni Marrai, Alfio Bardelli, Tomberli Andrea
Vorlagefrage
Ist die im Decreto Legislativo Nr. 231/2001 in geänderter Fassung vorgesehene italienische Regelung im Bereich der administrativen Haftung von Einrichtungen/juristischen Personen dadurch, dass sie nicht „ausdrücklich“ die Möglichkeit enthält, dass Einrichtungen/juristische Personen im Strafverfahren für die den Opfern von Straftaten zugefügten Schäden haftbar gemacht werden können, mit den Gemeinschaftsvorschriften über den Schutz von Opfern von Straftaten im Strafverfahren und insbesondere mit den Art. 2, 3 und 8 des Rahmenbeschlusses 2001/220/JI vom 15. März 2001 über die Stellung des Opfers im Strafverfahren (1) sowie den Vorschriften der Richtlinie 2004/80/EG des Rates vom 29. April 2004 zur Entschädigung der Opfer von Straftaten (2) vereinbar?
(1) ABl. L 82, S. 1.
(2) ABl. L 261, S. 15.
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