14.12.2013
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 367/17
Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 17. Oktober 2013 (Vorabentscheidungsersuchen des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen — Deutschland) — Michael Schwarz/Stadt Bochum
(Rechtssache C-291/12) (1)
(Vorabentscheidungsersuchen - Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts - Biometrischer Reisepass - Digitale Fingerabdrücke - Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 - Art. 1 Abs. 2 - Gültigkeit - Rechtsgrundlage - Verfahren zum Erlass der Verordnung - Art. 7 und 8 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union - Recht auf Achtung des Privatlebens - Recht auf Schutz personenbezogener Daten - Verhältnismäßigkeit)
2013/C 367/29
Verfahrenssprache: Deutsch
Vorlegendes Gericht
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Parteien des Ausgangsverfahrens
Kläger: Michael Schwarz
Beklagte: Stadt Bochum
Gegenstand
Vorabentscheidungsersuchen — Verwaltungsgericht Gelsenkirchen — Gültigkeit von Art. 1 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates vom 13. Dezember 2004 über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten (ABl. L 385, S. 1) in der Fassung der Verordnung (EG) Nr. 444/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Mai 2009 (ABl. L 142, S. 1, berichtigte Fassung: ABl. L 188, S. 127) im Hinblick auf Art. 8 der Charta der Grundrechte und Art. 8 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten — Recht einer Person, ohne Speicherung ihrer Fingerabdrücke einen Pass ausgestellt zu bekommen
Tenor
Die Prüfung der Vorlagefrage hat nichts ergeben, was die Gültigkeit von Art. 1 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates vom 13. Dezember 2004 über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten in der Fassung der Verordnung (EG) Nr. 444/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Mai 2009 beeinträchtigen könnte.
(1) ABl. C 273 vom 08.09.2012.
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