28.4.2014
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 129/18
Urteil des Gerichts vom 12. März 2014 — Al Assad/Rat
(Rechtssache T-202/12) (1)
((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Syrien - Einfrieren von Geldern - Aufnahme einer Person in die Listen der betroffenen Personen - Persönliche Beziehungen zu Mitgliedern des Regimes - Verteidigungsrechte - Faires Verfahren - Begründungspflicht - Beweislast - Anspruch auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz - Verhältnismäßigkeit - Eigentumsrecht - Recht auf Privatsphäre))
2014/C 129/22
Verfahrenssprache: Französisch
Parteien
Klägerin: Bouchra Al Assad (Damaskus, Syrien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. Karouni und C. Dumont)
Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: G. Étienne und M.-M. Joséphidès)
Gegenstand
Klage auf teilweise Nichtigerklärung erstens des Durchführungsbeschlusses 2012/172/GASP des Rates vom 23. März 2012 zur Durchführung des Beschlusses 2011/782/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. L 87, S. 103), zweitens des Beschlusses 2012/739/GASP des Rates vom 29. November 2012 über restriktive Maßnahmen gegen Syrien und zur Aufhebung des Beschlusses 2011/782/GASP (ABl. L 330, S. 21), drittens der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 363/2013 des Rates vom 22. April 2013 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. L 111, S. 1, berichtigt im ABl. 2013, L 127, S. 27) und viertens des Beschlusses 2013/255/GASP des Rates vom 31. Mai 2013 über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. L 147, S. 14), soweit diese Rechtsakte die Klägerin betreffen
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Frau Bouchra Al Assad trägt die Kosten.
(1) ABl. C 217 vom 21.7.2012.
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