18.8.2012
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 250/18
Klage, eingereicht am 15. Juni 2012 — Chyzh u. a./Rat
(Rechtssache T-276/12)
2012/C 250/33
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Kläger: Yury Aleksandrovich Chyzh (Minsk), Triple TAA (Minsk), NefteKimTrading STAA (Minsk), Askargoterminal ZAT (Minsk), Bereza Silicate Products Plant AAT (Bereza Distrikt, Belarus), Variant TAA (Bereyovskz Distrikt, Belarus), Triple-Dekor STAA (Minsk), KvartsMelProm SZAT (Khotislav), Altersolutions SZAT (Minsk), Prostoremarket SZAT (Minsk), AquaTriple STAA (Minsk), Rakovskz brovar TAA (Minsk), TriplePharm STAA (Logoysk) und Triple-Veles TAA (Molodechno) (Prozessbevollmächtigte: D. O’Keeffe, Solicitor, und Rechtsanwalt B. Evtimov)
Beklagter: Rat der Europäischen Union
Anträge
Die Kläger beantragten,
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Nichtigerklärung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 265/2012 des Rates vom 23. März 2012 zur Durchführung des Art. 8a Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 765/2006 über restriktive Maßnahmen gegen Belarus (ABl. L 87, S. 37), soweit sie die Kläger betrifft;
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Nichtigerklärung des Durchführungsbeschlusses 2012/171/GASP des Rates vom 23. März 2012 zur Durchführung des Beschlusses 2010/639/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Belarus (ABl. L 87, S. 95), soweit er die Kläger betrifft;
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Verurteilung des Beklagten zur Tragung der Kosten.
Klagegründe und wesentliche Argumente
Zur Stützung der Klage machen die Kläger zwei Klagegründe geltend.
1.
Mit dem ersten Klagegrund rügen die Kläger, dass die angefochtenen Maßnahmen des Rates gegen die Pflicht verstießen, angemessene Gründe für die Aufnahme in die Liste der Personen, auf die diese restriktive Maßnahmen angewandt werden, anzugeben, hilfsweise, dass die Begründung des Rates mit offensichtlichen Beurteilungsfehlern behaftet sei.
2.
Mit dem zweiten Klagegrund rügen sie, dass die angefochtenen Maßnahmen des Rates die Verteidigungsrechte und den Anspruch auf rechtliches Gehör dadurch verletzen, dass sie ihnen nicht die Möglichkeit der wirksamen Wahrnehmung ihrer Rechte, insbesondere des rechtliches Gehörs, geben. In Anbetracht der engen Verbindung zwischen den Verteidigungsrechten und dem Recht auf eine effektive gerichtliche Kontrolle sei auch ihr Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf verletzt worden.
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