10.6.2014
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 175/14
Urteil des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 10. April 2014 — Acino AG/Europäische Kommission
(Rechtssache C-269/13 P) (1)
((Rechtsmittel - Humanarzneimittel - Aussetzung des Inverkehrbringens und Rückruf von bestimmten Arzneimittelchargen mit dem Wirkstoff Clopidogrel - Änderung der Genehmigungen für das Inverkehrbringen - Verbot des Inverkehrbringens - Verordnung [EG] Nr. 726/2004 und Richtlinie 2001/83/EG - Vorsorgegrundsatz - Verhältnismäßigkeit - Begründungspflicht))
2014/C 175/16
Verfahrenssprache: Deutsch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerin: Acino AG (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte R. Buchner und E. Burk)
Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: M. Šimerdová und B.-R. Killmann)
Gegenstand
Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts (Siebte Kammer) vom 7. März 2013, Acino/Kommission (T-539/10), soweit das Gericht eine Klage auf Nichtigerklärung der Beschlüsse der Kommission K(2010) 2203, K(2010) 2205, K(2010) 2210 und K(2010) 2218 vom 29. März 2010 sowie der Beschlüsse der Kommission K(2010) 6430, K(2010) 6432, K(2010) 6434 und K(2010) 6435 vom 16. September 2010 über die Aussetzung des Inverkehrbringens der Humanarzneimittel, die den in einer bestimmten Betriebsstätte hergestellten Wirkstoff Clopidogrel enthalten, den Rückruf der Chargen dieser Arzneimittel vom Markt, die Änderung der Genehmigungen für das Inverkehrbringen und das Verbot des Inverkehrbringens dieser Arzneimittel abgewiesen hat — Vorsorgeprinzip — Verhältnismäßigkeit — Begründungspflicht
Tenor
1.
Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2.
Die Acino AG trägt die Kosten.
(1) ABl. C 215 vom 27.7.2013.
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