3.4.2017
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 104/3
Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 26. Januar 2017 — Europäische Kommission/Keramag Keramische Werke Gmbh, vormals Keramag Keramische Werke AG u. a.
(Rechtssache C-613/13 P) (1)
((Rechtsmittel - Wettbewerb - Kartelle - Belgischer, deutscher, französischer, italienischer, niederländischer und österreichischer Markt für Badezimmerausstattungen - Koordinierung der Verkaufspreise und Austausch sensibler Geschäftsinformationen - Begründungspflicht))
(2017/C 104/05)
Verfahrenssprache: Englisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: F. Castillo de la Torre, F. Ronkes Agerbeek und J. Norris-Usher)
Andere Verfahrensbeteiligte: Keramag Keramische Werke GmbH, vormals Keramag Keramische Werke AG, Koralle Sanitärprodukte GmbH, Koninklijke Sphinx BV, Allia SAS, Produits Céramiques de Touraine SA, Pozzi Ginori SpA, Sanitec Europe Oy (Prozessbevollmächtigte: J. Killick, Barrister, P. Lindfelt, advokat, und Rechtsanwalt K. Struckmann)
Tenor
1.
Die Nrn. 1 und 2 des Tenors des Urteils des Gerichts der Europäischen Union vom 16. September 2013, Keramag Keramische Werke u. a./Kommission (T-379/10 und T-381/10, EU:T:2013:457), werden aufgehoben.
2.
Im Übrigen wird das Rechtsmittel zurückgewiesen.
3.
Das Anschlussrechtsmittel wird zurückgewiesen.
4.
Die Rechtssache wird an das Gericht der Europäischen Union zurückverwiesen, soweit das Urteil des Gerichts der Europäischen Union vom 16. September 2013, Keramag Keramische Werke u. a./Kommission (T-379/10 und T-381/10, EU:T:2013:457), durch das vorliegende Urteil aufgehoben wird.
5.
Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.
(1) ABl. C 52 vom 22.2.2014.
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