22.6.2013
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 178/5
Rechtsmittel, eingelegt am 16. April 2013 vom Königreich Spanien gegen das Urteil des Gerichts (Achte Kammer) vom 31. Januar 2013 in der Rechtssache T-540/10, Spanien/Kommission
(Rechtssache C-197/13 P)
2013/C 178/10
Verfahrenssprache: Spanisch
Verfahrensbeteiligte
Rechtsmittelführer: Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigter: A. Rubio González)
Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission
Anträge
Der Rechtsmittelführer beantragt,
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dem vorliegenden Rechtsmittel in jedem Fall stattzugeben und das Urteil des Gerichts vom 31. Januar 2013 in der Rechtssache T-540/10, Spanien/Kommission, aufzuheben;
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den Beschluss C(2010) 6154 der Kommission vom 13. September 2010, mit dem der finanzielle Zuschuss des Kohäsionsfonds für die Projektabschnitte „Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Zaragoza-Barcelona-französische Grenze. Abschnitt Lleida-Martorell (Planum). Unterabschnitt IX-A“ (CCI Nr. 2001.ES.16.C.PT.005), „Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Zaragoza-Barcelona-französische Grenze. Abschnitt Lleida-Martorell (Planum). Unterabschnitt X-B (Avinyonet del Penedés-Sant Sadurní d’Anoia)“ (CCI Nr. 2001.ES.16.C.PT.008), „Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Zaragoza-Barcelona-französische Grenze. Abschnitt Lleida-Martorell (Plattaform). Unterabschnitte XI-A und XI-B (Sant Sadurni d’Anoia-Gelida)“ (CCI Nr. 2001.ES.16.C.PT.009) und „Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Zaragoza-Barcelona-französische Grenze. Abschnitt Lleida-Martorell (Planum). Unterabschnitt IX-C“ (CCI Nr. 2001.ES.16.C.PT.010) gekürzt wurde, für nichtig zu erklären;
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der Beklagten in jedem Fall die Kosten aufzuerlegen.
Rechtsmittelgründe und wesentliche Argumente
Rechtsfehler in Bezug auf die Wirkungen der in Art. H Abs. 2 des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 1164/94 (1) des Rates vom 16. Mai 1994 zur Errichtung des Kohäsionsfonds vorgesehenen Frist: Nach Ablauf dieser Frist dürfe die Kommission keine Maßnahme zur finanziellen Berichtigung mehr erlassen, weshalb sie zur Zahlung verpflichtet und die vorgenommene Berichtigung rechtswidrig sei.
Rechtsfehler in Bezug auf den Begriff der Vergabe im Sinne der Richtlinie 93/38/EWG (2) des Rates vom 14. Juni 1993 zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor: Art. 20 Abs. 2 Buchst. e und f der Richtlinie 93/38 gelte nicht allgemein für jede in der Ausführungsphase vorgenommene Änderung öffentlicher Aufträge, sondern nur für wesentliche Änderungen. Vom Vorliegen einer wesentlichen Änderung, die eine Neuvergabe darstelle, könne nur ausgegangen werden, wenn die Voraussetzungen des Urteils Pressetext Nachrichtenagentur (3) vorlägen.
(1) ABl. L 130, S. 1.
(2) ABl. L 199, S. 84.
(3) Urteil vom 19. Juni 2008, Pressetext Nachrichtenagentur (C-454/06, Slg. 2008, I-4401).
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