29.6.2013
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 189/8
Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice (Chancery Division) (Vereinigtes Königreich), eingereicht am 18. April 2013 — Glaxosmithline Biologicals SA, Glaxosmithkline Biologicals, Niederlassung der Smithkline Beecham Pharma GmbH & Co. KG/Comptroller-General of Patents, Designs and Trade Marks
(Rechtssache C-210/13)
2013/C 189/15
Verfahrenssprache: Englisch
Vorlegendes Gericht
High Court of Justice (Chancery Division)
Parteien des Ausgangsverfahrens
Klägerinnen: Glaxosmithline Biologicals SA, Glaxosmithkline Biologicals, Niederlassung der Smithkline Beecham Pharma GmbH & Co. KG
Beklagter: Comptroller-General of Patents, Designs and Trade Marks
Vorlagefragen
1.
Ist ein Adjuvans, das keine eigene arzneiliche Wirkung hat, sondern die arzneiliche Wirkung eines Antigens fördert, wenn es mit diesem Antigen in einem Impfstoff verbunden wird, ein „Wirkstoff“ im Sinne von Art. 1 Buchst. b der Verordnung (EG) Nr. 469/2009 (1)?
2.
Bei Verneinung der ersten Frage: Kann die Kombination eines solchen Adjuvans mit einem Antigen dennoch als „Wirkstoffzusammensetzung“ im Sinne von Art. 1 Buchst. b der Verordnung (EG) Nr. 469/2009 betrachtet werden?
(1) Verordnung (EG) Nr. 469/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Mai 2009 über das ergänzende Schutzzertifikat für Arzneimittel (ABl. L 152, S. 1).
Full & Egal Universal Law Academy