27.8.2018
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 301/23
Urteil des Gerichts vom 11. Juli 2018 — Rogesa/Kommission
(Rechtssache T-643/13) (1)
((Zugang zu Dokumenten - Verordnung [EG] Nr. 1049/2001 - System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten - Antrag auf Zugang zu den Informationen über die Ermittlung der 10 % effizientesten Anlagen der Stahlindustrie - Verweigerung des Zugangs - Ausnahme zum Schutz der geschäftlichen Interessen eines Dritten - Überwiegendes öffentliches Interesse - Verordnung [EG] Nr. 1367/2006 - Begriff der Informationen, die Emissionen in die Umwelt betreffen - Einhaltung der Fristen))
(2018/C 301/30)
Verfahrenssprache: Deutsch
Parteien
Klägerin: Rogesa Roheisengesellschaft Saar mbH (Dillingen, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Altenschmidt und P.-A. Schütter)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: F. Clotuche-Duvieusart und B. Martenczuk, dann durch F. Clotuche-Duvieusart und H. Krämer)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung der Entscheidung der Kommission vom 25. September 2013, mit der der Klägerin der Zugang zu Dokumenten mit Informationen über die Berechnungsgrundlagen zur Ermittlung der 10 % effizientesten Anlagen, die als Ausgangspunkt bei der Festlegung der Grundsätze für die Ex-ante-Benchmarks gemäß Art. 10a der Richtlinie 2003/87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Oktober 2003 über ein System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der Gemeinschaft und zur Änderung der Richtlinie 96/61/EG des Rates (ABl. 2003, L 275, S. 32) dienten, verweigert wurde
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Rogesa Roheisengesellschaft Saar mbH trägt die Kosten.
(1) ABl. C 45 vom 15.2.2014.
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