20.3.2017
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 86/24
Urteil des Gerichts vom 3. Februar 2017 — Minority SafePack — one million signatures for diversity in Europe/Kommission
(Rechtssache T-646/13) (1)
((Institutionelles Recht - Europäische Bürgerinitiative - Schutz für Angehörige nationaler Minderheiten und von Sprachminderheiten sowie Stärkung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt in der Union - Verweigerung der Registrierung - Offenkundiges Fehlen legislativer Befugnisse der Kommission - Begründungspflicht - Art. 4 Abs. 2 Buchst. b und Abs. 3 der Verordnung [EU] Nr. 211/2011))
(2017/C 086/31)
Verfahrenssprache: Deutsch
Parteien
Kläger: Bürgerausschuss für die Bürgerinitiative Minority SafePack — one million signatures for diversity in Europe (Prozessbevollmächtigte: zunächst Rechtsanwälte E. Johansson, J. Lund und C. Lund, dann Rechtsanwälte E. Johansson und T. Hieber)
Beklagte: Kommission (Prozessbevollmächtigter: H. Krämer)
Streithelfer zur Unterstützung der Kläger: Ungarn (Prozessbevollmächtigte: M. Fehér, A. Pálfy und G. Szima)
Streithelfer zur Unterstützung der Beklagte: Slowakische Republik (Prozessbevollmächtigter: B. Ricziová) und Rumänien (Prozessbevollmächtigte: R. Radu, R. Haţieganu, D. Bulancea und A. Wellman)
Gegenstand
Auf Art. 263 AEUV gestützte Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung C (2013) 5969 final der Kommission vom 13. September 2013, den Antrag auf Registrierung der europäischen Bürgerinitiative namens „Minority SafePack — one million signatures for diversity in Europe“ zurückzuweisen
Tenor
1.
Die Entscheidung C (2013) 5969 final der Kommission vom 13. September 2013, mit der der Antrag auf Registrierung der europäischen Bürgerinitiative namens „Minority SafePack — one million signatures for diversity in Europe“ zurückgewiesen wurde, wird für nichtig erklärt.
2.
Die Europäische Kommission trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten des Bürgerausschusses für die Bürgerinitiative Minority SafePack — one million signatures for diversity in Europe.
3.
Ungarn, die Slowakische Republik und Rumänien tragen ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 112 vom 14.4.2014.
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