29.9.2014
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 339/2
Vorabentscheidungsersuchen des Tribunale Amministrativo Regionale per il Lazio (Italien), eingereicht am 30. Juni 2014 — Confederazione Generale Italiana del Lavoro (CGIL), Istituto Nazionale Confederale Assistenza (INCA)/Presidenza del Consiglio dei Ministri, Ministero dell’Interno, Ministero dell’Economia e delle Finanze
(Rechtssache C-309/14)
2014/C 339/02
Verfahrenssprache: Italienisch
Vorlegendes Gericht
Tribunale Amministrativo Regionale per il Lazio
Parteien des Ausgangsverfahrens
Kläger: Confederazione Generale Italiana del Lavoro (CGIL),
Istituto Nazionale Confederale Assistenza (INCA)
Beklagte: Presidenza del Consiglio dei Ministri,
Ministero dell’Interno,
Ministero dell’Economia e delle Finanze
Vorlagefrage
Stehen die von der Richtlinie 2003/109/EG des Rates (1), mit späteren Änderungen und Ergänzungen, festgelegten Grundsätze einer nationalen Regelung wie der in Art. 5 Abs. 2 ter des Decreto legislativo Nr. 286 vom 25. Juli 1998 entgegen, soweit diese vorschreibt, dass „für den Antrag auf Ausstellung und Verlängerung eines Aufenthaltstitels … eine Gebühr zu zahlen [ist], deren Höhe durch Dekret des Ministero dell’economia e delle finanze im Einvernehmen mit dem Ministero dell’interno auf mindestens 80 und höchstens 200 Euro festgesetzt wird, das auch die Zahlungsmodalitäten … regelt“, so dass auf diese Weise eine Mindestgebühr festgesetzt wird, die ungefähr das Achtfache der Kosten für die Ausstellung eines nationalen Personalausweises beträgt?
(1) Richtlinie 2003/109/EG des Rates vom 25. November 2003 betreffend die Rechtsstellung der langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen 44 (ABl. L 16, S. 44).
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