7.11.2016
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 410/11
Urteil des Gerichts vom 22. September 2016 — Tose’e Ta’avon Bank/Rat
(Rechtssache T-435/14) (1)
((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Iran zur Verhinderung der nuklearen Proliferation - Einfrieren von Geldern - Einrede der Rechtswidrigkeit - Übertragung von Durchführungsbefugnissen an den Rat - Kriterium, das die Einrichtungen betrifft, die die iranische Regierung unterstützen - Rechtsfehler - Tatsachenirrtum - Begründungspflicht - Verhältnismäßigkeit - Grundrechte))
(2016/C 410/13)
Verfahrenssprache: Französisch
Parteien
Klägerin: Tose’e Ta’avon Bank (Teheran, Iran) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt J.-M. Thouvenin)
Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: A. Vitro und M. Bishop)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des mit einer Mitteilung vom 15. März 2014 mitgeteilten Beschlusses des Rates der Europäischen Union, den Namen der Klägerin auf der Liste des Anhangs II des Beschlusses 2010/413/GASP des Rates vom 26. Juli 2010 über restriktive Maßnahmen gegen Iran und zur Aufhebung des Gemeinsamen Standpunkts 2007/140/GASP (ABl. 2010, L 195, S. 39) und auf der Liste des Anhangs IX der Verordnung (EU) Nr. 267/2012 des Rates vom 23. März 2012 über restriktive Maßnahmen gegen Iran und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 961/2010 (ABl. 2012, L 88, S. 1) zu belassen
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Tose’e Ta’avon Bank trägt die Kosten.
(1) ABl. C 253 vom 4.8.2014.
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