24.10.2016
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 392/31
Urteil des Gerichts vom 9. September 2016 — Farahat/Rat
(Rechtssache T-830/14) (1)
((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Syrien - Einfrieren von Geldern - Beurteilungsfehler))
(2016/C 392/38)
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Kläger: Mohamed Farahat (Kairo, Ägypten) (Prozessbevollmächtigte: B. Kennelly, Barrister, P. Saini, QC und N. Sheikh, Solicitor)
Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: B. Driessen und A. Vitro)
Gegenstand
Klage gemäß Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Durchführungsbeschlusses 2014/730/GASP des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2014, L 301, S. 36), und der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1105/2014 des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. 2014, L 301, S. 7), soweit diese Rechtsakte den Kläger betreffen.
Tenor
1.
Der Durchführungsbeschluss 2014/730/GASP des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien und die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1105/2014 des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien werden für nichtig erklärt, soweit sie Herrn Mohamed Farahat betreffen.
2.
Der Rat der Europäischen Union trägt seine eigenen Kosten und die Kosten, die Herrn Mohamed Farahat entstanden sind.
(1) ABl. C 96 vom 23.3.2015.
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