2.5.2016
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 156/13
Urteil des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 10. März 2016 — Europäische Kommission/Königreich Spanien
(Rechtssache C-38/15) (1)
((Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 91/271/EWG - Behandlung von kommunalem Abwasser - Kanalisation und Behandlungsanlagen - Einleitungen in empfindliche Gebiete - Überwachungsmethode - Entnahmen von Proben))
(2016/C 156/17)
Verfahrenssprache: Spanisch
Parteien
Klägerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: E. Sanfrutos Cano, E. Manhaeve und D. Loma-Osorio Lerena)
Beklagter: Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigte: A. Gavela Llopis)
Tenor
1.
Das Königreich Spanien hat dadurch, dass es nicht die angemessene Behandlung aller in empfindliche Gebiete eingeleiteten und aus bestimmten Ballungsräumen stammenden kommunalen Abwässer gewährleistet hat, in Bezug auf den Ballungsraum Pontevedra-Marín-Poio-Bueu gegen seine Verpflichtungen aus Art. 4 der Richtlinie 91/271/EWG des Rates vom 21. Mai 1991 über die Behandlung von kommunalem Abwasser in der durch die Verordnung (EG) Nr. 1137/2008 des Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 geänderten Fassung sowie in Bezug auf die Ballungsräume Berga, Figueres, El Terri (Banyoles) und Pontevedra-Marín-Poio-Bueu gegen seine Verpflichtungen aus Art. 5 Abs. 2 und 3 dieser Richtlinie verstoßen.
2.
Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
3.
Die Europäische Kommission und das Königreich Spanien tragen ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 127 vom 20.4.2015.
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