6.3.2017
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 70/6
Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 19. Januar 2017 (Vorabentscheidungsersuchen des Verwaltungsgerichts Berlin — Deutschland) — Schaefer Kalk GmbH & Co. KG/Bundesrepublik Deutschland
(Rechtssache C-460/15) (1)
((Vorlage zur Vorabentscheidung - Umwelt - System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der Europäischen Union - Richtlinie 2003/87/EG - Monitoringkonzept - Verordnung [EU] Nr. 601/2012 - Art. 49 Abs. 1 und Anhang IV Abschnitt 10 - Berechnung der Emissionen der Anlage - Abzug des weitergeleiteten Kohlendioxids [CO2] - Ausschluss des in der Herstellung von gefälltem Kalziumkarbonat verwendeten CO2 - Gültigkeit des Ausschlusses))
(2017/C 070/08)
Verfahrenssprache: Deutsch
Vorlegendes Gericht
Verwaltungsgericht Berlin
Parteien des Ausgangsverfahrens
Klägerin: Schaefer Kalk GmbH & Co. KG
Beklagte: Bundesrepublik Deutschland
Tenor
Art. 49 Abs. 1 Satz 2 und Anhang IV Abschnitt 10 Unterabschnitt B der Verordnung (EU) Nr. 601/2012 der Kommission vom 21. Juni 2012 über die Überwachung von und die Berichterstattung über Treibhausgasemissionen gemäß der Richtlinie 2003/87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates sind insoweit ungültig, als sie das für die Herstellung von PCC an eine andere Anlage weitergeleitete Kohlendioxid (CO2) unabhängig davon, ob es in die Atmosphäre freigesetzt wird oder nicht, systematisch in die Emissionen der Anlage zum Brennen von Kalk einbeziehen.
(1) ABl. C 389 vom 23.11.2015.
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