26.2.2018
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 72/3
Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 20. Dezember 2017 — Königreich Spanien/Rat der Europäischen Union
(Rechtssache C-521/15) (1)
((Nichtigkeitsklage - Durchführungsbeschluss [EU] 2015/1289 - Verhängung einer Geldbuße gegen einen Mitgliedstaat im Rahmen der haushaltspolitischen Überwachung der Euro-Zone - Manipulation von Defizitdaten des betroffenen Mitgliedstaats - Gerichtliche Zuständigkeit - Verordnung [EU] Nr. 1173/2011 - Art. 8 Abs. 1 und 3 - Delegierter Beschluss 2012/678/EU - Art. 2 Abs. 1 und 3 und Art. 14 Abs. 2 - Verordnung [EG] Nr. 479/2009 - Art. 3 Abs. 1, Art. 8 Abs. 1 sowie Art. 11 und 11a - Verteidigungsrechte - Charta der Grundrechte der Europäischen Union - Art. 41 Abs. 1 - Recht auf gute Verwaltung - Art. 121, 126 und 136 AEUV - Protokoll Nr. 12 über das Verfahren bei einem übermäßigen Defizit - Vorliegen der Zuwiderhandlung - Verfälschung der Darstellung - Festsetzung der Geldbuße - Verbot der Rückwirkung von Strafvorschriften))
(2018/C 072/03)
Verfahrenssprache: Spanisch
Parteien
Kläger: Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigte: A. Gavela Llopis, A. Rubio González und A. Sampol Pucurull)
Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: E. Dumitriu-Segnana, A. F. Jensen und A. de Gregorio Merino)
Streithelferin zur Unterstützung des Beklagten: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: J. Baquero Cruz, J.-P. Keppenne, M. Clausen und F. Simonetti)
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Das Königreich Spanien trägt neben seinen eigenen Kosten die des Rates der Europäischen Union.
3.
Die Europäische Kommission trägt ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 406 vom 7.12.2015.
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