20.4.2015
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 127/10
Klage, eingereicht am 2. Februar 2015 — Europäische Kommission/Königreich Spanien
(Rechtssache C-38/15)
(2015/C 127/16)
Verfahrenssprache: Spanisch
Parteien
Klägerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: E. Manhaeve und D. Loma-Osorio Lerena)
Beklagter: Königreich Spanien
Anträge
Die Klägerin beantragt,
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festzustellen, dass das Königreich Spanien in Bezug auf den Ballungsraum Pontevedra-Marín-Poio-Bueu (Galizien) gegen seine Verpflichtungen aus Art. 4 der Richtlinie 91/271/EWG (1) des Rates vom 21. Mai 1991 über die Behandlung von kommunalem Abwasser verstoßen hat;
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festzustellen, dass das Königreich Spanien in Bezug auf die Ballungsräume Bollulos Par del Condado, Abrera, Berga, Capellades, Figueres, El Terri (Banyoles) und Pontevedra-Marín-Poio-Bueu gegen seine Verpflichtungen aus Art. 5 Abs. 2 und 3 der Richtlinie 91/271/EWG des Rates vom 21. Mai 1991 über die Behandlung von kommunalem Abwasser verstoßen hat;
—
dem Königreich Spanien die Kosten aufzuerlegen.
Klagegründe und wesentliche Argumente
Die Europäische Kommission habe dem Königreich Spanien zu Beginn einer als Vertragsverletzungsverfahren Nr. 2002/2123 eingeleiteten Untersuchung durch ein Mahnschreiben vom 19. Dezember 2003 einen Hinweis in Bezug auf die Erfüllung der in den Art. 3, 4, 5, 6 und 14 der Richtlinie 91/271 vorgesehenen Verpflichtungen und insbesondere die Behandlung von kommunalem Abwasser in den „empfindlichen Gebieten“ erteilt.
Der Gegenstand des Verfahrens habe sich in dem Maße verringert, in dem Spanien die Abwasserentsorgungssysteme sowie die Behandlung und die Einleitung von Abwasser in die Kanalisation in bestimmten Ballungsräumen den Vorschriften angepasst habe. Die Lage in den Ballungsräumen Bollulos Par del Condado (in der Comunidad Autónoma de Andalucía), Abrera, Berga, Capellades, Figueres und El Terri-Banyoles (in der Comunidad Autónoma de Cataluña) sowie Pontevedra-Marín-Poio-Bueu (in der Comunidad Autónoma de Galicia) verstoße jedoch zum Zeitpunkt der Erhebung der Klage weiterhin gegen die Art. 4 und 5 der Richtlinie.
(1) ABl. L 135, S. 40.
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