5.9.2016
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 326/7
Vorabentscheidungsersuchen des Landesverwaltungsgerichts Oberösterreich (Österreich) eingereicht am 30. November 2015 — Susanne Sokoll-Seebacher und Manfred Naderhirn
(Rechtssache C-634/15)
(2016/C 326/12)
Verfahrenssprache: Deutsch
Vorlegendes Gericht
Landesverwaltungsgericht Oberösterreich
Parteien des Ausgangsverfahrens
Beschwerdeführer: Susanne Sokoll-Seebacher, Manfred Naderhirn
Andere Beteiligte: Agnes Hemetsberger, Mag. Jungwirth und Mag. Fabian OHG u. a.
Mit Beschluss vom 30. Juni 2016 hat der Gerichtshof (Achte Kammer) für Recht erkannt:
Das Urteil vom 13. Februar 2014, Sokoll-Seebacher (C-367/12, EU:C:2014:68), ist so zu verstehen, dass das in der im Ausgangsverfahren fraglichen nationalen Regelung festgelegte Kriterium einer starren Grenze der Zahl der „weiterhin zu versorgenden Personen“ bei der Prüfung des Bedarfs an einer neu zu errichtenden öffentlichen Apotheke allgemein in keiner konkreten Situation, die einer Prüfung unterzogen wird, Anwendung finden darf.
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