22.5.2017
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 161/22
Urteil des Gerichts vom 6. April 2017 — Alkarim for Trade and Industry/Rat
(Rechtssache T-35/15) (1)
((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Syrien - Einfrieren von Geldern - Offensichtlicher Beurteilungsfehler))
(2017/C 161/30)
Verfahrenssprache: Französisch
Parteien
Klägerin: Alkarim for Trade and Industry LLC (Tal Kurdi, Syrien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte J.-P. Buyle und L. Cloquet)
Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: zunächst G. Étienne und S. Kyriakopoulou, dann S. Kyriakopoulou)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Durchführungsbeschlusses 2014/730/GASP des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2014, L 301, S. 36) und der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1105/2014 des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. 2014, L 301, S. 7), soweit der Name der Klägerin in die Liste der Personen und Einrichtungen aufgenommen wurde, auf die die restriktiven Maßnahmen Anwendung finden
Tenor
1.
Der Durchführungsbeschluss 2014/730/GASP des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien und die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1105/2014 des Rates vom 20. Oktober 2014 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien werden für nichtig erklärt, soweit sie die Alkarim for Trade and Industry LLC betreffen.
2.
Der Rat der Europäischen Union trägt seine eigenen Kosten sowie die Kosten von Alkarim for Trade and Industry.
(1) ABl. C 89 vom 16.3.2015.
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