2.9.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 295/14
Urteil des Gerichts vom 11. Juli 2019 — Huhtamäki und Huhtamaki Flexible Packaging Germany/Kommission
(Rechtssache T-530/15) (1)
(Wettbewerb - Kartelle - Markt für Lebensmittelverpackungen für den Einzelhandel - Beschluss, mit dem eine Zuwiderhandlung gegen Art. 101 AEUV und Art. 53 des EWR-Abkommens festgestellt wird - Beweis für die Beteiligung am Kartell - Einheitliche und fortgesetzte Zuwiderhandlung - Zurechenbarkeit der Zuwiderhandlung - Leitlinien von 2006 für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen - Verhältnismäßigkeit - Gleichbehandlung)
(2019/C 295/18)
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Klägerinnen: Huhtamäki Oyj (Espoo, Finnland) und Huhtamaki Flexible Packaging Germany GmbH & Co.KG (Ronsberg, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte H. Meyer-Lindemann, C. Graf York von Wartenburg und L. Stammwitz)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: A. Biolan, F. Jimeno Fernández und L. Wildpanner)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf teilweise Nichtigerklärung des Beschlusses C(2015) 4336 final der Kommission vom 24. Juni 2015 in einem Verfahren nach Artikel 101 [AEUV] sowie nach Artikel 53 des EWR-Abkommens (AT.39563 — Lebensmittelverpackungen für den Einzelhandel) und, hilfsweise, auf Herabsetzung der gegen die Klägerinnen festgesetzten Geldbußen
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Huhtamäki Oyj und die Huhtamaki Flexible Packaging Germany GmbH & Co. KG tragen die Kosten.
(1) ABl. C 406 vom 7.12.2015.
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