28.8.2017
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 283/34
Urteil des Gerichts vom 20. Juli 2017 — Badica und Kardiam/Rat
(Rechtssache T-619/15) (1)
((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen bestimmte Personen und Organisationen angesichts der Lage in der Zentralafrikanischen Republik - Einfrieren von Geldern - Beschluss zur erstmaligen Aufnahme - Liste der Personen und Organisationen, deren Gelder und wirtschaftliche Ressourcen eingefroren werden - Aufnahme der Namen der Kläger - Umsetzung einer Resolution der UNO - Begründungspflicht - Verteidigungsrechte - Unschuldsvermutung - Offensichtlicher Beurteilungsfehler))
(2017/C 283/51)
Verfahrenssprache: Französisch
Parteien
Kläger: Bureau d’achat de diamant Centrafrique (Badica) (Bangui, Zentralafrikanische Republik) und Kardiam (Antwerpen, Belgien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwalt D. Luff und Rechtsanwältin L. Defalque)
Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: B. Driessen und P. Mahnič Bruni)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 2015/1485 des Rates vom 2. September 2015 zur Durchführung von Artikel 17 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 224/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in der Zentralafrikanischen Republik (ABl. 2015, L 229, S. 1)
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Das Bureau d’achat de diamant Centrafrique (Badica) und Kardiam tragen die Kosten.
(1) ABl. C 27 vom 25.1.2016.
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