4.3.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 82/40
Urteil des Gerichts vom 13. Dezember 2018 — Ryanair und Airport Marketing Services/Kommission
(Rechtssache T-77/16) (1)
((Staatliche Beihilfen - Vereinbarungen mit Ryanair und ihrer Tochtergesellschaft Airport Marketing Services - Flughafendienstleistungen - Marketingdienstleistungen - Beschluss, mit dem die Beihilfe für mit dem Binnenmarkt unvereinbar erklärt und ihre Rückforderung angeordnet wird - Begriff der staatlichen Beihilfe - Vorteil - Kriterium des privaten Kapitalgebers - Rückforderung - Selektivität))
(2019/C 82/45)
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Klägerinnen: Ryanair DAC, vormals Ryanair Ltd (Dublin, Irland), Airport Marketing Services Ltd (Dublin) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. Berrisch, E. Vahida und I.-G. Metaxas-Maranghidis sowie B. Byrne, Solicitor)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: L. Armati, L. Flynn und S. Noë)
Streithelfer zur Unterstützung der Beklagten: Republik Lettland (Prozessbevollmächtigte: zunächst D. Pelše, J. Treijs-Gigulis und I. Kalniņš, dann I. Kucina) und Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: S. Boelaert und S. Petrova)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf teilweise Nichtigerklärung des Beschlusses (EU) 2016/152 der Kommission vom 1. Oktober 2014 über die staatliche Beihilfe SA.27339 (12/C) (ex 11/NN) der Bundesrepublik Deutschland zugunsten des Flughafens Zweibrücken und der den Flughafen nutzenden Luftverkehrsgesellschaften (ABl. 2016, L 34, S. 68)
Tenor
1.
Art. 1 Abs. 2 des Beschlusses (EU) 2016/152 der Kommission vom 1. Oktober 2014 über die staatliche Beihilfe SA.27339 (12/C) (ex 11/NN) der Bundesrepublik Deutschland zugunsten des Flughafens Zweibrücken und der den Flughafen nutzenden Luftverkehrsgesellschaften sowie die Art. 3, 4 und 5 dieses Beschlusses werden für nichtig erklärt, soweit sie die Ryanair DAC und die Airport Marketing Services Ltd betreffen.
2.
Die Europäische Kommission trägt ihre eigenen Kosten und die Kosten, die Ryanair und Airport Marketing Services entstanden sind.
3.
Der Rat der Europäischen Union trägt seine eigenen Kosten.
4.
Die Republik Lettland trägt ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 165 vom 10.5.2016.
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