6.5.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 155/38
Urteil des Gerichts vom 20. März 2019– Foshan Lihua Ceramic/Kommission
(Rechtssache T-310/16) (1)
(Dumping - Einfuhren von Keramikfliesen mit Ursprung in China - Art. 11 Abs. 4 und 5 sowie Art. 17 der Verordnung [EG] Nr. 1225/2009 [jetzt Art. 11 Abs. 4 und 5 sowie Art. 17 der Verordnung (EU) 2016/1036] - Weigerung, die Behandlung als neuer ausführender Hersteller im Sinne von Art. 3 der Durchführungsverordnung [EU] Nr. 917/2011 anzuerkennen - Stichprobenauswahl - Individuelle Ermittlung - Vertraulichkeit)
(2019/C 155/45)
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Klägerin: Foshan Lihua Ceramic Co. Ltd (Foshan, China) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte B. Spinoit, D. Philippe und A. Wese)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: zunächst A. Demeneix, M. França und T. Maxian Rusche, dann A. Demeneix, T. Maxian Rusche und N. Kuplewatzky)
Streithelferin zur Unterstützung der Beklagten: Cerame-Unie AISBL (Brüssel, Belgien) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt V. Akritidis)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Durchführungsbeschlusses C(2016)2136 final der Kommission vom 15. April 2016, mit dem hinsichtlich der durch die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 917/2011 eingeführten endgültigen Antidumpingmaßnahmen auf die Einfuhren von Keramikfliesen mit Ursprung in der Volksrepublik China ein Antrag auf Behandlung als neuer ausführender Hersteller abgelehnt wurde
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Foshan Lihua Ceramic Co. Ltd trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der Europäischen Kommission.
3.
Die Cerame-Unie AISBL trägt ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 305 vom 22.8.2016.
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