15.4.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 139/44
Urteil des Gerichts vom 28. Februar 2019 — Almashreq Investment Fund/Rat
(Rechtssache T-415/16) (1)
(Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Syrien - Einfrieren von Geldern - Verteidigungsrechte - Anspruch auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz - Begründungspflicht - Beurteilungsfehler - Recht auf Schutz der Ehre und des Ansehens - Eigentumsrecht - Unschuldsvermutung - Verhältnismäßigkeit)
(2019/C 139/42)
Verfahrenssprache: Französisch
Parteien
Kläger: Almashreq Investment Fund (Damaskus, Syrien) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt E. Ruchat)
Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: zunächst S. Kyriakopoulou, G. Étienne und A. Vitro, dann S. Kyriakopoulou und A. Vitro und schließlich S. Kyriakopoulou, A. Vitro und V. Piessevaux)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Beschlusses (GASP) 2016/850 des Rates vom 27. Mai 2016 zur Änderung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2016, L 141, S. 125) sowie der nachfolgenden Rechtsakte zu dessen Durchführung, des Beschlusses (GASP) 2017/917 des Rates vom 29. Mai 2017 zur Änderung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2017, L 139, S. 62) und des Beschlusses (GASP) 2018/778 des Rates vom 28. Mai 2018 zur Änderung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2018, L 131, S. 16), soweit diese Rechtsakte den Kläger betreffen
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Der Almashreq Investment Fund trägt seine eigenen Kosten sowie die Kosten des Rates der Europäischen Union.
(1) ABl. C 364 vom 3.10.2016.
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