15.7.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 238/15
Urteil des Gerichts vom 23. Mai 2019 — Remag Metallhandel und Jaschinsky/Kommission
(Rechtssache T-631/16) (1)
(Außervertragliche Haftung - Antidumpingverfahren - Vom OLAF von den Mitgliedstaaten verlangte Erhebung von Antidumpingzöllen auf alle Einfuhren von Siliciummetall mit Ursprung in Taiwan ohne Nachweis des Ursprungs in China - Verordnung [EG] Nr. 398/2004 und Durchführungsverordnung [EU] Nr. 467/2010 - Kausalität)
(2019/C 238/18)
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Kläger: Remag Metallhandel GmbH (Steyr, Österreich) und Werner Jaschinsky (St. Ulrich bei Steyr, Österreich) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt M. Lux)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: A. Caeiros und A. Lewis)
Gegenstand
Antrag nach Art. 268 AEUV auf Ersatz des Schadens, der den Klägern dadurch entstanden sein soll, dass das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) die Zollbehörden der Mitgliedstaaten dazu aufgefordert hat, auf die von Taiwan in die Europäische Union ausgeführten Siliciumlieferungen Antidumpingzölle zu erheben
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Remag Metallhandel GmbH und Herr Werner Jaschinsky tragen die Kosten.
(1) ABl. C 392 vom 24.10.2016.
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