6.5.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 155/3
Urteil des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 13. März 2019 — Republik Polen/Europäisches Parlament, Rat der Europäischen Union
(Rechtssache C-128/17) (1)
(Nichtigkeitsklage - Richtlinie [EU] 2016/2284 - Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe - Erlass von Unionsrechtsakten - Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens - Art. 4 Abs. 3 EUV - Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit - Tatsächliche Ausübung des Ermessens des Unionsgesetzgebers - Folgenabschätzung - Hinreichende Prüfung der Auswirkungen des angefochtenen Rechtsakts - Art. 5 Abs. 4 EUV - Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - Art. 4 Abs. 2 EUV - Gleichheit der Mitgliedstaaten vor den Verträgen - Art. 191 Abs. 2 AEUV - Umweltpolitik der Union - Berücksichtigung der Vielfalt der Regionen der Europäischen Union - Gerichtliche Kontrolle)
(2019/C 155/03)
Verfahrenssprache: Polnisch
Parteien
Klägerin: Republik Polen (Prozessbevollmächtigter: B. Majczyna)
Beklagte: Europäisches Parlament (Prozessbevollmächtigte: A. Tamás und A. Pospíšilová Padowska), Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: M. Simm, A.-Z. Varfi, K. Adamczyk Delamarre und A. Sikora-Kalėda)
Streithelfer zur Unterstützung der Klägerin: Ungarn (Prozessbevollmächtigte: M. Z. Fehér, G. Koós und E. Tóth), Rumänien (Prozessbevollmächtigte: C. Canțăr, R. H. Radu, A. Wellman und M. Chicu)
Streithelfer zur Unterstützung der Beklagten: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: K. Petersen, K. Herrmann und G. Gattinara)
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Republik Polen trägt die Kosten des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union.
3.
Ungarn, Rumänien und die Europäische Kommission tragen jeweils ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 151 vom 15.5.2017.
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