Verbundene Rechtssachen C-459/17 und C-460/17: Urteil des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 27. Juni 2018 (Vorabentscheidungsersuchen des Conseil d’État — Frankreich) — SGI (C-459/17), Valériane SNC (C-460/17)/Ministre de l’Action et des Comptes publics (Vorlage zur Vorabentscheidung — Gemeinsames Mehrwertsteuersystem — Recht auf Vorsteuerabzug — Materielle Voraussetzungen für das Recht auf Vorsteuerabzug — Tatsächliche Lieferung der Gegenstände)
C2942018DE1120120180627DE0015112122
Urteil des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 27. Juni 2018 (Vorabentscheidungsersuchen des Conseil d’État — Frankreich) — SGI (C-459/17), Valériane SNC (C-460/17)/Ministre de l’Action et des Comptes publics
(Verbundene Rechtssachen C-459/17 und C-460/17) ( 1 )
„(Vorlage zur Vorabentscheidung — Gemeinsames Mehrwertsteuersystem — Recht auf Vorsteuerabzug — Materielle Voraussetzungen für das Recht auf Vorsteuerabzug — Tatsächliche Lieferung der Gegenstände)“2018/C 294/15Verfahrenssprache: Französisch
Vorlegendes Gericht
Conseil d’État
Parteien des Ausgangsverfahrens
Klägerinnen: SGI (C-459/17), Valériane SNC (C-460/17)
Beklagter: Ministre de l’Action et des Comptes publics
Tenor
Art. 17 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern — Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage in der durch die Richtlinie 91/680/EWG des Rates vom 16. Dezember 1991 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass die Verwaltung, die einem steuerpflichtigen Rechnungsempfänger das Recht auf Abzug der auf der Rechnung ausgewiesenen Mehrwertsteuer versagt, nur nachweisen muss, dass die der Rechnung entsprechenden Umsätze tatsächlich nicht bewirkt wurden.
( 1 ) ABl. C 347 vom 16.10.2017.
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