18.2.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 65/14
Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 11. Dezember 2018 (Vorabentscheidungsersuchen des Bundesverfassungsgerichts — Deutschland) — Verfassungsbeschwerde von Heinrich Weiss u. a.
(Rechtssache C-493/17) (1)
(Vorlage zur Vorabentscheidung - Wirtschafts- und Währungspolitik - Beschluss [EU] 2015/774 der Europäischen Zentralbank - Gültigkeit - Programm zum Ankauf von Wertpapieren des öffentlichen Sektors an den Sekundärmärkten - Art. 119 und 127 AEUV - Befugnisse der EZB und des Europäischen Systems der Zentralbanken - Gewährleistung der Preisstabilität - Verhältnismäßigkeit - Art. 123 AEUV - Verbot der monetären Finanzierung der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets)
(2019/C 65/16)
Verfahrenssprache: Deutsch
Vorlegendes Gericht
Bundesverfassungsgericht
Parteien des Ausgangsverfahrens
Kläger: Heinrich Weiss, Jürgen Heraeus, Patrick Adenauer, Bernd Lucke, Hans-Olaf Henkel, Joachim Starbatty, Bernd Kölmel, Ulrike Trebesius, Peter Gauweiler, Johann Heinrich von Stein, Gunnar Heinsohn, Otto Michels, Reinhold von Eben-Worlée, Michael Göde, Dagmar Metzger, Karl-Heinz Hauptmann, Stefan Städter, Markus C. Kerber
Beteiligte: Bundesregierung, Bundestag, Deutsche Bundesbank
Tenor
1.
Die Prüfung der Fragen 1 bis 4 hat nichts ergeben, was die Gültigkeit des Beschlusses (EU) 2015/774 der Europäischen Zentralbank vom 4. März 2015 über ein Programm zum Ankauf von Wertpapieren des öffentlichen Sektors an den Sekundärmärkten in der durch den Beschluss (EU) 2017/100 der Europäischen Zentralbank vom 11. Januar 2017 geänderten Fassung beeinträchtigen könnte.
2.
Die fünfte Vorlagefrage ist unzulässig.
(1) ABl. C 402 vom 27.11.2017.
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