21.1.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 25/12
Urteil des Gerichtshofs (Zehnte Kammer) vom 22. November 2018 (Vorabentscheidungsersuchen des Okresný súd Dunajská Streda — Slovakische Republik) — ZSE Energia, a.s./RG
(Rechtssache C-627/17) (1)
((Vorlage zur Vorabentscheidung - Verordnung [EG] Nr. 861/2007 - Europäisches Verfahren für geringfügige Forderungen - Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 - Anwendungsbereich - Begriff „Parteien“ - Grenzüberschreitende Rechtssachen))
(2019/C 25/14)
Verfahrenssprache: Slowakisch
Vorlegendes Gericht
Okresný súd Dunajská Streda
Parteien des Ausgangsverfahrens
Klägerin: ZSE Energia, a.s.
Beklagter: RG
Beteiligte: ZSE Energia CZ, s. r. o.
Tenor
1.
Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 861/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Juli 2007 zur Einführung eines europäischen Verfahrens für geringfügige Forderungen in der durch die Verordnung (EU) Nr. 517/2013 des Rates vom 13. Mai 2013 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass der Begriff „Parteien“ nur die klagende und die beklagte Partei des Ausgangsverfahrens umfasst.
2.
Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 der Verordnung Nr. 861/2007 in der durch die Verordnung Nr. 517/2013 geänderten Fassung sind dahin auszulegen, dass ein Rechtsstreit wie das Ausgangsverfahren, in dem die klagende und die beklagte Partei ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in dem Mitgliedstaat haben, in dem auch das angerufene Gericht seinen Sitz hat, nicht in den Anwendungsbereich dieser Verordnung fällt.
(1) ABl. C 42 vom 5.2.2018.
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