5.11.2018
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 399/33
Urteil des Gerichts vom 19. September 2018 — Chambre de commerce et d’industrie métropolitaine Bretagne-Ouest (port de Brest)/Kommission
(Rechtssache T-39/17) (1)
((Zugang zu Dokumenten - Verordnung [EG] Nr. 1049/2001 - Dokumente im Zusammenhang mit Voruntersuchungen betreffend staatliche Beihilferegelungen im Hafensektor aller Mitgliedstaaten - Verweigerung des Zugangs - Ausnahmeregelung zum Schutz der Privatsphäre und der Integrität des Einzelnen - Verordnung [EG] Nr. 45/2001 - Begriff der Privatsphäre - Ausnahmeregelung zum Schutz des Zwecks von Inspektions-, Untersuchungs- und Audittätigkeiten - Anwendung einer allgemeinen Vermutung - Überwiegendes öffentliches Interesse))
(2018/C 399/45)
Verfahrenssprache: Französisch
Parteien
Klägerin: Chambre de commerce et d’industrie métropolitaine Bretagne-Ouest (port de Brest) (Brest, Frankreich) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte J. Vanden Eynde und E. Wauters)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: A. Buchet, B. Stromsky und C. Georgieva-Kecsmar)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Beschlusses C(2016) 7755 final der Kommission vom 23. November 2016, mit dem der Klägerin der vollständige Zugang zu dem an alle Mitgliedstaaten gerichteten Fragebogen und der Zugang zu deren Antworten hierauf verweigert wird, die in einem am 8. Juli 2016 im Rahmen des Beihilfeverfahrens SA.38398 (2016/C) (ex 2015/E) — Besteuerung von Häfen in Frankreich an die Französische Republik gerichteten Schreiben genannt sind
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Chambre de commerce et d’industrie métropolitaine Bretagne-Ouest (port de Brest) trägt die Kosten.
(1) ABl. C 104 vom 3.4.2017.
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