24.6.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 213/28
Urteil des Gerichts vom 7. Mai 2019 — Deutschland/Kommission
(Rechtssache T-239/17) (1)
(EGFL und ELER - Von der Finanzierung ausgeschlossene Ausgaben - Ausgaben Deutschlands - Pauschale finanzielle Berichtigung wegen unzulänglicher Häufigkeit der Schlüsselkontrollen - Verpflichtung zur jährlichen Berechnung und Verbuchung der Zinsen - Art. 31 und 32 der Verordnung [EG] Nr. 1290/2005 - Art. 6 Buchst. h der Verordnung [EG] Nr. 885/2006 - Begründungspflicht - Verhältnismäßigkeit)
(2019/C 213/27)
Verfahrenssprache: Deutsch
Parteien
Klägerin: Bundesrepublik Deutschland (Prozessbevollmächtigte: zunächst D. Klebs und T. Henze, dann D. Klebs)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: D. Triantafyllou und M. Zalewski)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf teilweise Nichtigerklärung des Durchführungsbeschlusses (EU) 2017/264 der Kommission vom 14. Februar 2017 über den Ausschluss bestimmter von den Mitgliedstaaten zulasten des Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) getätigter Ausgaben von der Finanzierung durch die Europäische Union (ABl. 2017, L 39, S. 12), soweit er die Bundesrepublik Deutschland betrifft
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
Die Bundesrepublik Deutschland trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der Europäischen Kommission.
(1) ABl. C 195 vom 19.6.2017.
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