8.7.2019
DE
Amtsblatt der Europäischen Union
C 230/31
Urteil des Gerichts vom 16. Mai 2019 — GMPO/Kommission
(Rechtssache T-733/17) (1)
(Humanarzneimittel - Art. 3 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung [EG] Nr. 141/2000 - Begriff „erheblicher Nutzen“ - Verfügbarkeit eines Arzneimittels für seltene Leiden - Art. 5 Abs. 12 Buchst. b der Verordnung Nr. 141/2000 - Beschluss der Kommission, ein Arzneimittel aus dem Register für Arzneimittel für seltene Leiden zu streichen - Beurteilungsfehler - Rechtsfehler - Berechtigtes Vertrauen)
(2019/C 230/38)
Verfahrenssprache: Englisch
Parteien
Klägerin: GMP-Orphan (GMPO) (Paris, Frankreich) (Prozessbevollmächtigte: M. Demetriou, QC, E. Mackenzie, Barrister, L. Tsang und J. Mulryne, Solicitors)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: K. Petersen und A. Sipos)
Gegenstand
Klage nach Art. 263 AEUV auf teilweise Nichtigerklärung des Durchführungsbeschlusses C(2017) 6102 final der Kommission vom 5. September 2017 über die Erteilung einer Zulassung für das Humanarzneimittel Cuprior — Trientin gemäß der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates, soweit die Kommission in Art. 5 dieses Beschlusses entschieden hat, dass dieses Arzneimittel nicht mehr den in der Verordnung (EG) Nr. 141/2000 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1999 über Arzneimittel für seltene Leiden (ABl. 2000, L 18, S. 1) vorgesehenen Kriterien entspricht, um als Arzneimittel für seltene Leiden eingetragen zu werden, und dass folglich das Unionsregister für Arzneimittel für seltene Leiden zu aktualisieren ist
Tenor
1.
Die Klage wird abgewiesen.
2.
GMP-Orphan (GMPO) trägt die Kosten einschließlich der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes.
(1) ABl. C 13 vom 15.1.2018.
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