Rechtssache C-279/18: Vorabentscheidungsersuchen des Juzgado de lo Social de Barcelona (Spanien), eingereicht am 24. April 2018 — Magdalena Molina Rodríguez/Servicio Público de Empleo Estatal (SEPE)
C2592018DE2320120180424DE0033232242
Vorabentscheidungsersuchen des Juzgado de lo Social de Barcelona (Spanien), eingereicht am 24. April 2018 — Magdalena Molina Rodríguez/Servicio Público de Empleo Estatal (SEPE)
(Rechtssache C-279/18)2018/C 259/33Verfahrenssprache: Spanisch
Vorlegendes Gericht
Juzgado de lo Social no 33 de Barcelona
Parteien des Ausgangsverfahrens
Klägerin: Magdalena Molina Rodríguez
Beklagter: Servicio Público de Empleo Estatal (SEPE)
Vorlagefrage
Ist das Verbot der mittelbaren Diskriminierung aufgrund des Geschlechts gemäß Art. 4 Abs. 1 der Richtlinie 79/7/EWG des Rates vom 19. Dezember 1978 zur schrittweisen Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Bereich der sozialen Sicherheit ( 1 ) dahin auszulegen, dass es einer nationalen Bestimmung wie Art. 215 Abs. 1 Nr. 3 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (angenommen durch das Real Decreto Legislativo 1/94) in der durch das Real Decreto-ley 5/2013 vom 15. März geänderten Fassung entgegensteht, die für die Arbeitslosenunterstützung für Arbeitnehmer ab 55 Jahren eine neue Voraussetzung — wonach die Einkünfte im Haushalt eine bestimmte Höhe nicht überschreiten dürfen — vorsieht, wenn dies zu einer wesentlich stärkeren Beschränkung des Zugangs zu dieser Unterstützung für weibliche potentielle Leistungsempfänger (als für männliche) führt, was die vorgelegten statistischen Daten beweisen?
( 1 ) ABl. 1979, L 6, S. 24.
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