Rechtssache C-321/18: Vorabentscheidungsersuchen des Conseil d’État (Belgien), eingereicht am 9. Mai 2018 — Terre wallonne ASBL/Région wallonne
C2592018DE2810120180509DE0039281281
Vorabentscheidungsersuchen des Conseil d’État (Belgien), eingereicht am 9. Mai 2018 — Terre wallonne ASBL/Région wallonne
(Rechtssache C-321/18)2018/C 259/39Verfahrenssprache: Französisch
Vorlegendes Gericht
Conseil d’État
Parteien des Ausgangsverfahrens
Klägerin: Terre wallonne ASBL
Beklagte: Région wallonne
Vorlagefragen
1.
Ist der Erlass, mit dem ein Organ eines Mitgliedstaats im Einklang mit der Richtlinie 92/43/EWG vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen ( 1 ) die Erhaltungsziele für das Natura 2000-Netz festlegt, ein Plan oder Programm im Sinne der Richtlinie 2001/42/EG über die Prüfung der Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme ( 2 ) und insbesondere im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Buchst. a oder im Sinne von Art. 3 Abs. 4 dieser Richtlinie?
2.
Wenn ja, ist ein solcher Erlass dann einer Umweltprüfung gemäß der Richtlinie 2001/42/EG zu unterziehen, obwohl es einer solchen Prüfung nach der Richtlinie 92/43/EWG, auf deren Grundlage der Erlass ergangen ist, nicht bedarf?
( 1 ) ABl. 1992, L 206, S. 7.
( 2 ) Richtlinie 2001/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Juni 2001 über die Prüfung der Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme (ABl. 2001, L 197, S. 30).
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