Rechtssache C-367/18: Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal Supremo (Spanien), eingereicht am 4. Juni 2018 — María Teresa Aragón Carrasco, María Eugenia Cotano Montero, María Gloria Ferratges Castellanos, Raquel García Ferratges, Elena Muñoz Mora, Ángela Navas Chillón, Mercedes Noriega Bosch, Susana Rizo Santaella, Desamparados Sánchez Ramos, Lucía Santana Ruiz und Luis Salas Fernández (als Rechtsnachfolger von Lucía Sánchez de la Peña)/Administración del Estado
C2942018DE2610120180604DE0035261272
Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal Supremo (Spanien), eingereicht am 4. Juni 2018 — María Teresa Aragón Carrasco, María Eugenia Cotano Montero, María Gloria Ferratges Castellanos, Raquel García Ferratges, Elena Muñoz Mora, Ángela Navas Chillón, Mercedes Noriega Bosch, Susana Rizo Santaella, Desamparados Sánchez Ramos, Lucía Santana Ruiz und Luis Salas Fernández (als Rechtsnachfolger von Lucía Sánchez de la Peña)/Administración del Estado
(Rechtssache C-367/18)2018/C 294/35Verfahrenssprache: Spanisch
Vorlegendes Gericht
Tribunal Supremo
Parteien des Ausgangsverfahrens
Kläger: María Teresa Aragón Carrasco, María Eugenia Cotano Montero, María Gloria Ferratges Castellanos, Raquel García Ferratges, Elena Muñoz Mora, Ángela Navas Chillón, Mercedes Noriega Bosch, Susana Rizo Santaella, Desamparados Sánchez Ramos, Lucía Santana Ruiz und Luis Salas Fernández (als Rechtsnachfolger von Lucía Sánchez de la Peña)
Beklagte: Administración del Estado
Vorlagefragen
1.
Ist Paragraph 4 der Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge im Anhang der Richtlinie 1999/70 ( 1 ) dahin auszulegen, dass er einer nationalen spanischen Regelung entgegensteht, die in Art. 12 Abs. 3 des Texto refundido del Estatuto del Empleado Público (Real Decreto Legislativo [5]/2015, de 30 de octubre) (Neufassung des Statuts öffentlich Bediensteter, Königliches Gesetzesdekret Nr. 5/2015 vom 30. Oktober 2015) keine Ausgleichszahlung bei einer freien Entlassung vorsieht, sehr wohl aber eine Ausgleichszahlung in Art. 49 Abs. 1 Buchst. c des Texto refundido del Estatuto de los Trabajadores (Real Decreto Legislativo 2/2015, de 23 de octubre) (Neufassung des Arbeitnehmerstatuts, Köngliches Gesetzesdekret Nr. 2/2015 vom 23. Oktober 2015) für den Fall der Beendigung eines Arbeitsvertrags aus bestimmten gesetzlich festgelegten Gründen anordnet?
2.
Für den Fall der Verneinung der ersten Frage: Fällt eine Maßnahme wie die des spanischen Gesetzgebers, die in der Festlegung einer Ausgleichszahlung in Höhe von 12 Tagesentgelten pro Beschäftigungsjahr für den Arbeitnehmer bei Beendigung eines befristeten Arbeitsvertrags besteht, in den Anwendungsbereich von Paragraph 5 der Rahmenvereinbarung, auch wenn sich die befristete Beschäftigung auf einen einzigen Vertrag beschränkte?
3.
Für den Fall der Bejahung der zweiten Frage: Steht Paragraph 5 der Rahmenvereinbarung einer gesetzlichen Bestimmung entgegen, die für befristet beschäftigte Arbeitnehmer bei Beendigung des Vertrags eine Ausgleichszahlung in Höhe von 12 Tagesentgelten pro Beschäftigungsjahr vorsieht, jedoch von dieser Ausgleichszahlung das zuvor erwähnte Aushilfspersonal bei freier Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses ausschließt?
( 1 ) Richtlinie 1999/70/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zu der EGB-UNICE-CEEP-Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge (ABl. 1999, L 175, S. 43).
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