BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS GSZ 1/14 vom 12. Oktober 20 15 in den Strafsachen gegen wegen schweren sexuelle n Missbrauchs von Kindern u.a. hier: Anfrage des 2. Strafsenats an den Großen Senat für Zivilsachen gemäß § 132 Abs. 3, 4 GVG - 2 - Der Große Senat für Zivilsachen des Bundesgerichtshofs hat am 12. Oktober 2015 durch die Präsidentin des Bundesgerichtshofs Li mperg, die Vorsitzenden Richter Galke, Prof. Dr. Bergmann, Prof. Dr. Kayser, die Vorsitzende Richterin Mayen, den Vorsitzenden Richter Dose, die Vorsitzenden Richterinnen Dr. Stresemann und Dr. Milger, die Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Büscher, Dr. Ellenb erger und Dr. Herrmann und die Richter Gröning und Dr. Kartzke beschlossen: Der Große Senat für Zivilsachen hält an seiner Rechtspr e- chung fest, wonach bei der Bemessung einer billigen En t- schädigung in Geld nach § 253 Abs. 2 BGB (vormals § 847 BGB a.F.) al le Umstände des Falles berücksichtigt werden können. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schädigers und des Geschädigten können dabei nicht von vornherein ausg e- schlossen werden. - 3 - Gründe: Zur Begründung wird Bezug genommen auf den Beschluss des Großen Senats für Zivilsachen vom 6. Juli 1955 - GSZ 1/55, BGHZ 18, 149. Limperg Galke Bergmann Kayser Mayen Dose Stresemann Milger Büscher Ellenberger Herrmann Gröning Kartzke 1
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