BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS RiZ(R) 2/09 vom 8. November 2010 in dem Versetzungsverfahren Antragsteller, Berufungs- und Revisionsbeklagter, gegen den fr374heren Pr344sidenten Antragsgegner, Berufungs- und Revisionskl344ger, - Verfahrensbevollm344chtigter: Rechtsanwalt - 2 - Der Bundesgerichtshof - Dienstgericht des Bundes - hat am 8. November 2010 durch die Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Rissing-van Saan, die Richter am Bundesgerichtshof Dr. Joeres und Prof. Dr. Fischer, den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Golze und den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. M374ller beschlossen: Das Versetzungsverfahren wird eingestellt. Das Urteil des Hessischen Dienstgerichtshofs f374r Richter bei dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main vom 30. M344rz 2009 - mit Aus-nahme der Festsetzung des Gegenstandswerts - und das Urteil des Hessischen Dienstgerichts f374r Richter bei dem Landgericht Frankfurt/Main vom 6. Juni 2008 sind wirkungslos. Der Antragsgegner tr344gt die Kosten des Verfahrens. Der Wert des Streitgegenstandes wird f374r das Revisionsverfahren auf 65.182,10 200 festgesetzt. Gr374nde: Nachdem die Beteiligten den Rechtsstreit in der Hauptsache f374r erledigt erkl344rt haben, ist das Verfahren entsprechend 247 141 Satz 1, 247 125 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. 247 92 Abs. 3 Satz 1 VwGO und 247 80 Abs. 1 Satz 1 DRiG einzustel-len. 334ber die Kosten des Verfahrens ist gem344337 247 161 Abs. 2 VwGO nach billi-gem Ermessen unter Ber374cksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstandes zu entscheiden. 1 - 3 - Nach diesen Grunds344tzen entspricht es billigem Ermessen, dem An-tragsgegner die Kosten des f374r erledigt erkl344rten Verfahrens aufzuerlegen. Denn er ist durch Urkunde vom 4. August 2010 auf sein Verlangen mit soforti-ger Wirkung gem344337 247 21 Abs. 2 Nr. 4 DRiG aus dem Richterverh344ltnis auf Le-benszeit entlassen worden. Der Antragsgegner hat damit nicht nur der Fortf374h-rung des gerichtlichen Verfahrens 374ber den Antrag, seine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand im Interesse der Rechtspflege f374r zul344ssig zu erkl344ren (247 50 Nr. 2, 247 70 HRiG i.V.m. 247 31 Nr. 2 DRiG), das voraussichtlich schwierige Rechtsfragen aufgeworfen h344tte, die Grundlage entzogen, sondern hat sich damit auch freiwillig in die Rolle des Unterlegenen begeben. 2 Die Festsetzung des Streitwerts beruht auf 247 47 Abs. 2 Satz 1, 247 52 Abs. 5 GKG. 3 Rissing-van Saan Joeres Fischer Golze M374ller Vorinstanzen: LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 06.06.2008 - 2 DG 2/06 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 30.03.2009 - DGH 3/08 -
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